10
Jun
Einträge mit dem Tag ‘Schäuble’
20
Mrz
Eine traurige Woche für unsere Kinder: Bundeshaushalt 2010
Meine Reden in den Haushaltsdebatten:
Rede zum Bundeshaushalt (16.03.):
Rede zum Wirtschaftsetat (16.03.):
Rede zum Landwirtschafts- und Verbraucherschutzhaushalt (18.03.):
Rede zu Verteidigungsetat/A400M-Entscheidung (17.03.):
11
Mrz
“Sie können es einfach nicht!”
Die Helden der schwarz-gelben Koalition hatten schlicht übersehen, dass sie keinen Finanzplan im Verfahren hatten – obwohl rechtlich zwingend vorgesehen. Einen aktuellen Eigenen wollen sie aber nicht vorlegen. Den darin müssten sie dann ja sagen, wie es in den nächsten Jahren konkret weitergehen soll…
Dafür gab´s von uns in der Debatte dann mächtig Haue und ordentlich Stimmung im Plenum. Seht selbst:
08
Feb
Europa in der Schuldenkrise
Aber das Problem einer ausufernden Staatsverschuldung beschränkt sich nicht auf die PIGS (Portugal, Irland, Griechenland, Spanien): Auch der Index für die Risikoprämien der europäischen Staaten stieg diese Woche auf ein Rekordhoch. Dies zeigt die zunehmende Angst vor einem Staatsbankrott in einem Mitgliedsland der Europäischen Union, das katastrophale Auswirkungen auf das fragile Wachstum hätte, das wir im Moment feststellen können.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie dringend der Konsolidierungsbedarf auch beim deutschen Bundeshaushalt ist: Bereits 2009 hat Deutschland die Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaketes verfehlt. Trotz wachsender Sorgen über die Entwicklung der Staatsfinanzen im Euroraum wird die Bundesregierung der EU aber keine konkreten Vorschläge vorlegen, wie sie die Kriterien des Stabilitätspakts wieder
21
Jan
Arbeits- und Sozialhaushalt – Rede zum Regierungsentwurf 2010 (1.Lesung)
Meine Rede dazu im Bundestag:
10
Jan
Schwarz-gelbes Haushalts-Chaos
20
Dez
Schäubles Haushaltsplan: rechtswidrige Vertuschungen
Die Süddeutsche Zeitung vom gestrigen Samstag berichtet mit dem Titel “Schäubles Sparkurs – Verdacht auf Rechtsbruch” darüber, dass ich es für rechtswidrig halte, dass Finanzminister Schäuble die Vorlage einer aktuellen Finanzplanungen zu seinem Haushaltsentwurf 2010 verweigert. Damit verschweigt er, wie die Haushaltsstruktur der nächsten Jahre aussieht. Das ist nicht nur politisch unehrlich den Menschen gegenüber, die bis nach der NRW-Wahl im Unklaren gehalten werden sollen, welchen Preis die ideologisch getriebenen schwarz-gelben Steuersenkungen haben und wo nach der Landtagswahl die Streichorgien angesetzt werden. Es widerspricht auch dem Haushaltsrecht.
Der Sachverhalt ausführlich:
16
Dez
Haushaltsentwurf 2010: Schwarz-Gelb im Nebel
Die geplante Neuverschuldung des neuen Entwurfs zum Haushalt 2010 durch den Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble liegt bei offiziell 85,8 Mrd. €. Darüber hinaus spricht Schäuble von 14 Mrd. € in den Schattenhaushalten. Obwohl damit die Verschuldung schon dreistellig ist, entspricht sie immer noch nur der halben Wahrheit. Die aufgehäuften Verluste der Sondervermögen (Soffin, Investitions- und Tilgungsfonds und Wirtschaftsfonds Deutschland) werden sich Ende des Jahres 2010 auf über 45 Mrd. € belaufen. Damit beträgt die ehrliche Verschuldung 2010 rund 131 Mrd. €.
Die Ausgaben des Schäuble-Entwurfs liegen bei 325,4 Mrd. € und damit 2,3 Mrd. € unter dem Steinbrück-Entwurf vom Sommer. Die Steuereinnahmen liegen bei 211,9 Mrd. €, also 1,9 Mrd. € unter dem Sommeransatz. Die Nettokreditaufnahme liegt bei 85,8 Mrd. €, nur 0,3 Mrd. € unter dem ersten Regierungsentwurf, obwohl die Regierung den aktuellen Haushalt mit einer angenommen Wachstumsrate von 1,2 % gerechnet hat. Noch im Sommer hatte die Regierung noch mit einem Wachstum von nur 0,5 % kalkuliert.
Die konjunkturelle Aufhellung spiegelt sich nicht im Haushalt wider: Die Steuereinnahmen wären deutlich um rund 4 Mrd. € höher, wenn man auf das sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz (das in Wirklichkeit kein Wachstum beschleunigt, sondern nur den Schuldenberg erhöht) verzichten würde. Unter dem Deckmantel der Krise werden noch Geschenke an die eigene Klientel gemacht – man denke nur an die ermäßigte Mehrwertssteuer für Hoteliers.
Wie stark sich die konjunkturelle Erholung auf den Bundeshaushalt auswirkt, dokumentiert die Prognose für das Ist-Ergebnis 2009. Hier soll die Nettokreditaufnahme nicht wie im zweiten Nachtragshaushalt 49,1 Mrd. €, sondern nur noch 37,5 Mrd. € betragen. Diese „Verbesserung“ entsteht durch eine Verbesserung bei den Steuereinnahmen von 224,5 Mrd. € auf 227 Mrd. € (also ein Plus von 2,5 Mrd. €) und konjunkturbedingt geringere Ausgaben (beispielsweise im Bereich der Arbeitsmarktpolitik von 8,8 Mrd. € (nämlich von 303,3 Mrd. € auf 294,5 Mrd. €).
Schäuble setzt in seinem Entwurf geringere Ausgaben in Höhe von 3,5 Mrd. € bei ALG II, Kosten zur Unterkunft und beim Defizitausgleich der